Kostenloses Girokonto im Vergleich

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Kostenloses Girokonto im Vergleich 2018-09-10T15:15:54+00:00

Welche Bank bietet die besten kostenlosen Girokonten?

Unterschiedliche Berufe werden freiberuflich ausgeübt: Viele Schriftsteller, Schauspieler und Architekten suchen keine feste Anstellung, sondern bieten ihre Leistungen mehreren Klienten und Auftraggebern an. Auch Ärzte und Rechtsanwälte werden unter bestimmten Voraussetzungen steuerlich als Freiberufler behandelt. Diese Berufsgruppen unterscheiden sich hinsichtlich der Struktur ihres Zahlungsverkehrs und haben damit auch spezifische Anforderungen an ein Girokonto. Gleichwohl stellt sich die Frage zur Einrichtung eines Geschäftskontos allen Freiberuflern. Zwar ist ein eigenes Girokonto nicht gesetzlich vorgeschrieben, doch fast jeder benötigt eins. Kaum ein Arbeitgeber oder Vermieter würde sich mit einer monatlichen Barzahlung einverstanden erklären. Viele Kunden erwarten daher, dass ihnen das Girokonto selbst keine Kosten verursacht. Die meisten Banken verlangen Gebühren, die sie meist als „Kontoführungsgebühren“ bezeichnen.

PlatzGirokontoGrundpreisGeldeingangHabenzinsKreditkarteBankingDispoBargeldversorgungPrämieAnbieterinfos
1.Comdirect
Comdirect Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,01%

0 €
Online
App
Telefon
6,50 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. Außerhalb der EU mit Visa gratis.100 € Prämie (25 € Aktivitätsprämie und 75 € Kontowechsel-Prämie)Zum Anbieter
2.
ING-DiBa Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
2,00% für die ersten 4 Monate bis 25.000 €, danach 0,01 %

0 €
Online
App
Telefon
6,99 %Girocard: Kostenlos an 1.200 Geldautomaten der ING-DiBa, ab 50 € möglich. Mit VISA-Card an 58.000 Geldautomaten.0 €Zum Anbieter
3.
Consorsbank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,60% für bis zu 25.000 €, 6 Monate garantiert.

0 €
Online
App
Telefon
7,98 %Girocard: Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. Mit VISA-Card an 58.000 Geldautomaten. Nicht Euro-Länder: 1,75% Gebühr.0 €Zum Anbieter
4.
N26 Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

0,00 €
Online
App
8,90 %Kostenlos bei 9.000 Einzelhandelspartnern mit Cash26. Als Hauptkonto: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat. Als Zweitkonto: 3 kostenfreie Abhebungen pro Monat.
0 €Zum Anbieter
5.o2 Banking
o2 Banking Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

0,00 €
Online
App
8,99 %Kostenlos für die ersten 3 Geldabhebungen pro Kalendermonat.

2,99 € ab der 4. Geldabhebung pro Kalendermonat je Abhebung.
0 €Zum Anbieter
6.
Norisbank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,03%

0,00 €
Online
App
Telefon
Terminalbanking
10,85 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. 0 €Zum Anbieter
7.
Wüstenrot Top Giro

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,01%

0 €
19 € bei einem Umsatz von weniger als 2.000 €
Online
App
Telefon
14,87 %Kostenlos an 3.200 Geldautomaten des CashPool Verbandes. Außerhalb der EU mit Visa gratis.0 €Zum Anbieter
8.
Fidor Bank Smart Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

14,95 €
Online
App
5,99 %Kostenlos für die ersten 2 Geldabhebungen pro Kalendermonat

2 € ab der 3. Geldabhebung pro Kalendermonat je Abhebung.
0 €Zum Anbieter
9.Commerzbank
Commerzbank Premium-Konto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

39,90 €


39,90 €
Online
App
Telefon
Terminalbanking
9,75 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group.0 €Zum Anbieter
10.
Degussa Bank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

64,00 €


34,00 €
Online
App
Telefon
Terminalbanking
9,90 %Kostenlos an 3.000 Geldautomaten aller CashPool-Partnerbanken.Bis zu 125 €Zum Anbieter
Kostenloses Girokonto ohne Gebühren

Zahlreiche Varianten bei der Gebührenerhebung

Manche Institute erheben diese Gebühren pauschal, andere berechnen sie entsprechend der erfolgten Transaktionen. Auch eine Kombination aus pauschalen und nutzungsabhängigen Gebühren wird mitunter eingesetzt. Aufgrund der niedrigen Zinsen haben viele Banken in den vergangenen Jahren Gebühren auf unterschiedlichen Wegen erhöht. Es gibt aber auch Banken, die mit dem kostenlosen Girokonto werben. Hier gilt es genau zu prüfen, ob für die Kunden aktuell und zukünftig wirklich keinerlei Gebühren anfallen.

Gebührenfreiheit an Bedingungen geknüpft?

Bei manchen Instituten ist die Gebührenstruktur an eine bestimmte Schwelle des monatlichen Geldeingangs oder an das durchschnittliche Guthaben geknüpft. Wenn diese unterschritten wird, ist eine monatliche Grundgebühr zu zahlen.
In diesem Fall ist die Gebührenfreiheit faktisch nicht gegeben. Denn die meisten Kunden werden beim Vertragsabschluss nicht sicher sein können, diese Bedingungen dauerhaft zu erfüllen.

Girokarte zum Abheben kostenlos?

Ein weiterer Aspekt der wirklichen Gebührenfreiheit ist der kostenlose Erhalt einer Girokarte. Da ohne eine solche Karte der Nutzen des Kontos eingeschränkt ist, würde es sich bei einer kostenpflichtigen Giralkarte um eine verdeckte Gebühr handeln. In einem Urteil hat das Landgericht Düsseldorf im Jahr 2017 entschieden, dass Banken, die für die Ausgabe einer Girokarte Geld verlangen, nicht mit der Gebührenfreiheit eines Girokontos werben dürfen.

Gebühren für übliche Service-Leistungen?

Zur Gebührenfreiheit gehört auch die Bereitstellung üblicher Dienstleistungen, die im Zusammenhang mit dem Girokonto
stehen. Für Abhebungen und Überweisungen in allen Varianten dürfen keine Kosten anfallen, wenn die Gebührenfreiheit einer Überprüfung standhalten soll.

Versprechungen kritisch prüfen

In den vergangenen Jahren haben Wirtschaftsmagazine geprüft, welche Banken sämtliche Kriterien der Gebührenfreiheit erfüllen. Übereinstimmend wurde dabei herausgefunden, dass nur bei einer Minderheit der Institute Girokonten ohne offene oder versteckte Kosten eingerichtet werden können.

Direktbanken schneiden auch in anderen Rankings gut ab

In einem Ranking von Focus Money Online aus 2018 wurden neben der Gebührenfreiheit auch andere Kriterien (z. B. Service-Qualität, mobile Apps, Prämienzahlungen) herangezogen. Auch hierbei werden viele der vorderen Plätze von Direktbanken belegt. So steht auf Platz drei die Comdirect Bank AG, bei der als besonderer Vorteil die Gebührenfreiheit auch eines Depots und eines Tagesgeldkontos herausgestellt wird. Das zweitbeste Gesamtergebnis hat die Ing-Diba erreicht. Das Tagesgeldkonto ist hier ebenfalls neben dem Girokonto kostenlos. Zudem seien die mobilen Apps in ihrer Benutzerfreundlichkeit überzeugend. Den ersten Platz belegt die Deutsche Kreditbank AG. Dieser wird neben der vollständigen Gebührenfreiheit des Girokontos ein hoher Standard beim Telefon-Service bescheinigt.

Prüfen von Alternativen lohnt sich

Übereinstimmendes Resultat der Untersuchungen ist, dass es tatsächlich Geldinstitute gibt, die ihr Versprechen bezüglich eines kostenfreien Girokontos halten. Die Anzahl dieser gebührenfreien Angebote ermöglicht es Kunden immer noch, weitere Kriterien entsprechend der individuellen Zahlungs- und Abhebungsgewohnheiten bei der Auswahl zu berücksichtigen. Es lohnt sich also, die Ergebnisse der Testreihen gründlich durchzusehen. Wenn bei der bisherigen Bank Kosten für das Girokonto anfallen, sollte eine Kündigung und damit ein Wechsel zu einer anderen Bank in Erwägung gezogen werden. Denn die Kündigung ist nicht mit Kosten und nur mit geringem zeitlichen Aufwand verbunden. Die Beträge, die hierdurch gespart werden, sind auf das Jahr gerechnet durchaus erheblich.

Formloses Schreiben genügt

Die Kündigung des alten Kontos kann durch ein formloses Anschreiben erfolgen. Unter Angabe der neuen Bankverbindung sollte das Geldinstitut um die Überweisung des Guthabens gebeten werden. Dabei ist sicher zu stellen, dass sich das alte Girokonto im Plus befindet. Idealerweise sollte das bisherige Konto nach Einrichtung des neuen Girokontos noch für wenige Monate weiterlaufen, damit genug Zeit ist, die wesentlichen Geschäftspartner über den Wechsel zu informieren. Manche Institute bieten einen Service für den Kontowechsel an und übernehmen all diese Schritte für den neu gewonnenen Kunden. Wenn dann die übrigen Service-Leistungen gleichermaßen zuverlässig und kundenfreundlich ablaufen, besteht für die Bank eine gute Chance, dass der Kunde die Prozedur eines Kontowechsels nicht so bald wiederholen möchte.

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