Girokonto überziehen

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Girokonto überziehen 2018-09-26T15:44:29+00:00

Girokonto überziehen – Welche Zinsen fallen an?

Nahezu jeder besitzt und nutzt es – das Girokonto. Man bezahlt die monatlich anfallenden Rechnungen einfach per Überweisung, lässt laufende Kosten monatlich bequem abbuchen und zahlt an der Supermarktkasse bargeldlos mit Geldkarte. Da passiert es schnell, dass das Konto ins Minus rutscht. Vor allem unvorhergesehene Zusatzausgaben und -Belastungen führen schnell dazu, dass mehr Geld benötigt wird als auf dem Konto verfügbar ist. Mahn- und Rückbuchungsgebühren sind die Folge. Und diese können sich schnell anhäufen, wenn auch die einzelne Gebühr im erschwinglichen Rahmen zu sein scheint. Dabei kann man sich den Stress, die Nerven und unnötige Gebühren sparen durch die Nutzung der durch die Bank gegebenen Möglichkeiten. Welche das sind erfahren Sie hier.

Das Girokonto überziehen – Die Möglichkeiten

Will man unnötigen Ärgernissen aus dem Weg gehen, stehen verschiedene Varianten an, um sein Konto in einen Zustand zu versetzen, der Überziehungen ermöglicht.
Diese sind der Dispokredit und als dessen Alternative der Rahmenkredit.

Der Dispokredit – Lohnenswert oder Kostenfalle?

Der Dispositionskredit – im Volksmund einfach Dispo genannt – gewährleistet einen Rahmen für Überziehungen. Damit kann das Konto ins Minus gleiten, ohne das Mahnkosten oder Rückbuchungsgebühren anfallen. Die Höhe des Dispos richtet sich in der Regel nach dem Monatseinkommen und wird meist in doppelter oder dreifacher Höhe zum Einkommen angesetzt. Vorteil des Dispos: Besonders bei bereits häufig aufgetretener Überziehung, ist die Kosten für den Kredit selbst. Bei der Einrichtung eines Dispokredits sollte dennoch genau darauf geachtet werden, welche Bedingungen seitens der jeweiligen Bank daran geknüpft sind.

Im Normalfall berechnet die Hausbank für einen Dispo 7 bis 15 % per anno an Kreditkosten. Heikler verhält es sich, wenn zudem eine Klausel für Überziehung des Dispokredits ausgegeben wird. Steht diese nicht, muss bei Überziehung mit einer Kündigung gerechnet werden. Ist der Fall einer Überziehung im Kreditvertrag eingebunden, sollte hierbei auf die entstehenden Überziehungszinsen geachtet werden. Diese liegen in der Regel erheblich höher als der eigentliche Kreditzins und kann somit schnell zur Kostenfalle werden. Denn wird überzogen fallen doppelte Gebühren an. Zum einen der normale Zins des Dispo plus der Überziehungsprozentsatz. Somit kann schnell das Dreifache an Kosten entstehen.

Der Rahmenkredit

Ein Rahmenkredit räumt, ähnlich des Dispo eine gewisse Grenze ein, in der das Konto überzogen werden kann. Besonders in der Wirtschaft ist diese Kreditvariante gebräuchlich. Für Privatpersonen bietet sie sich vor allem dann an, wenn große Anschaffungen getätigt werden müssen. Denn eine solche würde einen Dispo zu stark und lange ausreizen und Hohe Kosten verursachen. Dabei ist ein Rahmenkredit meist mit einem günstigeren Prozentsatz versehen, als der Dispositionskredit. In der Regel fallen bei dieser Kreditvariante 6 % an.

Wenn der Dispo zu hoch ist…

Wenn bereits ein Dispokredit eingerichtet wurde und bei Überziehung des Kontos festgestellt wird, dass der Zinssatz zu hoch für die persönlichen Möglichkeiten ist, hilft ein Bankwechsel. Heute bieten dabei immer mehr Banken den einfachen Wechsel durch Onlineoption an. Vorteil dabei: Man muss sich um nichts kümmern. Der Wechsel geschieht vollautomatisch, berücksichtigt dabei oft bereits vorhandene Lastschriften und Daueraufträge und die Bank übermittelt selbstständig die neuen Daten an die jeweiligen Partner.

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