Girokonto ohne Mindesteingang / Ohne Gehaltseingang

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Girokonto ohne Mindesteingang / Ohne Gehaltseingang 2018-11-08T13:37:19+00:00

Welche Bank bietet die besten Girokonten ohne Mindesteingang bzw. ohne Gehaltseingang?

Bei vielen Banken müssen Kunden für ihr Girokonto Kontoführungsgebühren zahlen, bei einigen einen hohen zweistelligen Betrag im Jahr. Doch nicht alle Institute verlangen diese Gebühr: Insbesondere Direktbanken bieten Verbrauchern ein kostenloses Girokonto an. Dabei sind zwei Modelle zu unterscheiden: Girokonten mit und ohne Mindestgeldeingang.

PlatzGirokontoGrundpreisGeldeingangHabenzinsKreditkarteBankingDispoBargeldversorgungPrämieAnbieterinfos
1.Comdirect
Comdirect Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,01%

0 €
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6,50 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. Außerhalb der EU mit Visa gratis.100 € Prämie (25 € Aktivitätsprämie und 75 € Kontowechsel-Prämie)Zum Anbieter
2.
ING-DiBa Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
2,00% für die ersten 4 Monate bis 25.000 €, danach 0,01 %

0 €
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6,99 %Girocard: Kostenlos an 1.200 Geldautomaten der ING-DiBa, ab 50 € möglich. Mit VISA-Card an 58.000 Geldautomaten.0 €Zum Anbieter
3.
DKB-Cash Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00

Tagesgeld:
0,20 % bis 100.000 €

0 €
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7,50 %Kostenlos an 1.000.000 Geldautomaten Innerhalb der EU mit Visa und EC-Karte gratis. Nicht Euro-Länder: 1,75% Gebühr.0 €Zum Anbieter
4.
Consorsbank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,60% für bis zu 25.000 €, 6 Monate garantiert.

0 €
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App
Telefon
7,98 %Girocard: Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. Mit VISA-Card an 58.000 Geldautomaten. Nicht Euro-Länder: 1,75% Gebühr.0 €Zum Anbieter
5.
N26 Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

0,00 €
Online
App
8,90 %Kostenlos bei 9.000 Einzelhandelspartnern mit Cash26. Als Hauptkonto: 5 kostenlose Abhebungen pro Monat. Als Zweitkonto: 3 kostenfreie Abhebungen pro Monat.
0 €Zum Anbieter
6.o2 Banking
o2 Banking Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

0,00 €
Online
App
8,99 %Kostenlos für die ersten 3 Geldabhebungen pro Kalendermonat.

2,99 € ab der 4. Geldabhebung pro Kalendermonat je Abhebung.
0 €Zum Anbieter
7.
Norisbank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,03%

0,00 €
Online
App
Telefon
Terminalbanking
10,85 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group. 0 €Zum Anbieter
8.
Wüstenrot Top Giro

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,01%

0 €
19 € bei einem Umsatz von weniger als 2.000 €
Online
App
Telefon
14,87 %Kostenlos an 3.200 Geldautomaten des CashPool Verbandes. Außerhalb der EU mit Visa gratis.0 €Zum Anbieter
9.
Fidor Bank Smart Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

14,95 €
Online
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5,99 %Kostenlos für die ersten 2 Geldabhebungen pro Kalendermonat

2 € ab der 3. Geldabhebung pro Kalendermonat je Abhebung.
0 €Zum Anbieter
10.Commerzbank
Commerzbank Premium-Konto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

39,90 €


39,90 €
Online
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Telefon
Terminalbanking
9,75 %Kostenlos an 9.000 Geldautomaten der Cash Group.0 €Zum Anbieter
11.
Degussa Bank Girokonto

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0 €0 €Giro:
0,00%

Tagesgeld:
0,00%

64,00 €


34,00 €
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Telefon
Terminalbanking
9,90 %Kostenlos an 3.000 Geldautomaten aller CashPool-Partnerbanken.Bis zu 125 €Zum Anbieter

Girokonto ohne Mindesteingang: Was bedeutet das?

Einige Banken werben zwar mit einem gratis Girokonto, setzen dafür aber einen monatlichen Mindestgeldeingang aus. Die Grenze kann zum Beispiel bei 1.000 Euro liegen: In mindestens dieser Höhe müssen Kunden jeden Monat einen Zahlungseingang verzeichnen, zum Beispiel eine Gehalts- oder Rentenzahlung. Können Verbraucher diese Voraussetzung nicht erfüllen, fordern die Institute eine Kontoführungsgebühr. Sie erheben auch Gebühren, wenn diese Zahlungen unter anderem aufgrund von Arbeitslosigkeit ausbleiben.

Ein Girokonto ohne Mindesteingang ist dagegen bedingungslos gebührenfrei. Deswegen eignen sich diese Konten für Freiberufler ohne festes Gehalt, Geringverdiener, Arbeitslose und Senioren mit einer kleinen Rente. Aber auch Menschen mit einem höheren Einkommen sollten ein Girokonto ohne Mindestgeldeingang in Betracht ziehen: Diese Kontomodelle überzeugen häufig in weiteren Aspekten mit attraktiven Konditionen.

EC-Karte und Kreditkarten

So lohnt sich ein Blick auf die Girocard und Kreditkarten. Die EC-Karte ist in der Regel kostenlos, es gibt jedoch Ausnahmen. Große Unterschiede finden sich bei der Visa-Card oder der Mastercard. Die einen Banken verlangen 30 Euro und deutlich mehr Jahresgebühr, die anderen Institute bestechen mit einer dauerhaft gebührenfreie Kreditkarte.

Zudem sollten sich Verbraucher der Nutzungsgebühren von EC-Karten und Kreditkarten widmen, die Konditionen differieren enorm. Zuerst die gute Nachricht: Das bargeldlose Bezahlen innerhalb der Eurozone kostet nichts. Außerhalb der Eurozone können aber Fremdwährungsentgelte anfallen. Diese können einen beträchtlichen Umfang annehmen. Die ING-DiBa, die ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang bietet, verlangt beim Bezahlen mit der EC-Karte sowie mit der Kreditkarte 1,75 % des Umsatzes. Beispiel: Jemand verbringt seinen Urlaub in den USA und bezahlt Rechnungssummen von 2.000 Euro mit einer Karte. Die Gebühren summieren sich auf 35 Euro. Bei Banken wie der DKB und Santander erhalten Kunden diese Leistung gratis, sofern sie ihre Kreditkarte und nicht die EC-Karte einsetzen.

Wo können Kunden kostenlos Geld abheben?

Auch die Konditionen für das Geldabheben interessieren. Direktbanken haben kein eigenes Netz an Geldautomaten, sie kooperieren aber mit anderen Banken. Das hat den Vorteil, dass Kunden zumindest in Deutschland an zahlreichen Automaten kostenlos Geld abheben können. Die beiden Banken comdirect und Norisbank, die ebenfalls ein bedingungslos gebührenfreies Girokonto offerieren, gehören zum Beispiel zum Verbund Cash Group: Kontoinhaber können unter anderem die Automaten der Commerzbank, der Postbank und der Deutschen Bank kostenlos nutzen. Zusätzlich können sie sich an Shell-Tankstellen gratis Geld auszahlen lassen.

Andere Banken wie die DKB und die Consorsbank gehen noch einen Schritt weiter: Innerhalb von Deutschland und der Eurozone meiden Kunden mit der Kreditkarte an allen Automaten Gebühren. Am besten schneiden beim Vergleichen die DKB und die Santanderbank ab, die das kostenlose Abheben außerhalb der Eurozone in Fremdwährungen ermöglichen.

Dispozinsen als Vergleichskriterium

Alle Banken erlauben die Einrichtung eines Dispokredits auf dem Girokonto, sofern Kunden über eine ausreichende Bonität verfügen. Es fragt sich, welche Zinsen sie dafür verlangen. Ein Blick auf die Konditionen zeigt die erheblichen Unterschiede auf. Bei der DKB liegen die Dispozinsen aktuell bei niedrigen 6,9 %, andere Banken wie Wüstenrot fordern über 10 %. Bei diesem Aspekt kommt es darauf an, inwieweit Kontoinhaber vom Dispo Gebrauch machen. Überziehen sie ihr Konto nie oder nur für kurze Zeiträume, hat dieses Vergleichskriterium kaum Bedeutung. Verbraucher sollten bedenken, dass sich die Dispozinsen jederzeit ändern können.

Neukundenbonus sichern

Viele Banken locken Kunden mit zeitlich begrenzten Neukundenaktionen. Diese erweisen sich oft als finanziell vorteilhaft, teilweise erhalten Kontoinhaber einen Bonus von 100 Euro und mehr gutgeschrieben. Interessierte sollten auf das Kleingedruckte achten, Institute knüpfen den Bonus an Bedingungen. Sie setzen zum Beispiel eine aktive Kontonutzung voraus. Kunden müssen in den ersten Monaten eine Mindestanzahl an Buchungen pro Monat erreichen. Es kann auch sein, dass Banken den Bonus nur bei Gehaltseingängen überweisen. Die Regelungen unterscheiden sich stark, Banken überarbeiten sie häufig. Verbraucher sollten sich konkret vor der Eröffnung eines Girokontos ohne Mindesteingang informieren.

Für wen Girokonten ohne Mindesteingang infrage kommen

Ein kostenloses Girokonto ohne Mindestgeldeingang bieten ausschließlich Direktbanken ohne Filialen. Entsprechend empfehlen sie sich für Verbraucher, die ihre Finanzen problemlos online oder telefonisch verwalten können. Auf eine Beratung vor Ort müssen sie verzichten, auch auf Leistungen wie einen Kontoauszugsdrucker. Wer diesen Vor-Ort-Service wünscht, muss ein gebührenpflichtiges Girokonto abschließen. Zudem müssen diese Kunden meist zusätzliche Gebühren stemmen, zum Beispiel für handgeschriebene Überweisungen. Alle diese Kosten sind unnötig: Per Onlinebanking organisieren Verbraucher ihre Finanzen bequem von zu Hause aus, sie sparen sich den Besuch einer Filiale und viel Geld.

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